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Voneinander lernen – nach der Shoa in

Europa und dem Genozid in Rwanda

 

2005 wurde eine Vielzahl von Aktivitäten durchgeführt.
Als Höhepunkt fand im Dezember 2005 ein Begegnungsprogramm mit Jugendorganisationen in Rwanda statt.
Zur Vorbereitung haben wir mehrere Seminare u. a. mit Prof. Dan Bar-On, einem international renommierten Psychologen aus Israel, organisiert.
Außerdem wurden Trainings durchgeführt, die dem „Capacity building“ dienen: Projektmanagement, Moderationstechniken, Präsentationen, Evaluierung (in Bellnhausen, Fronhausen, Berlin, Rwanda).
Wir danken ALLEN für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung der Ziele von Imbuto e.V.

Seminare und Trainings

Anfang 2005 wurden die Aktivitäten zum Netzwerkprojekt von Jugendlichen „Für Frieden und Versöhnung“ im Jahre 2004 von allen Beteiligten ausgewertet, unterstützt durch EU-Jugend für Europa.
Aus dieser Vernetzung entstand das Programm für 2005. Dieses knüpft an die Ergebnisse und Lernerfahrungen der Veranstaltungen der Jahre 2003/ 2004 an: u.a. Jugendbegegnungen in Rwanda, Seminar zu Frieden und Versöhnung in der Ardèche 2004, Jugend für eine tolerante Gesellschaft, Studienreise zu Gedenkpädagogik mit MEMOS-Rwanda in Deutschland, Dezember 2004.
In Deutschland wurden drei Seminare, verbunden mit Trainingsmaßnahmen für Jugendliche und junge Leute aus Deutschland, Frankreich, Belgien und Rwanda durchgeführt. Die meisten Teilnehmenden sind rwandischer Herkunft (zwei Drittel) und haben Rwanda 1994 während des oder nach dem Genozid verlassen.
Die zentrale Frage lautet: Wie können junge Menschen aus Rwanda und anderer kultureller Herkunft einen Beitrag zur Entwicklung einer Kultur des Friedens leisten, mit allem was hierfür wichtig ist: Respekt vor sich selbst und anderen, Anerkennung von Rechten und Pflichten eines jeden, Toleranz, friedliche Wege der Konfliktlösung sowie Konfliktprävention.
Die Aktivitäten dienten der Erhöhung von Wissen und der Stärkung der Kompetenzen von jungen Leuten. Moderations- und Präsentationstechniken wurden gelernt und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ermutigt, im Hinblick auf friedensfördernde Maßnahmen aktiv zu werden. Das erworbene Wissen und die Kompetenzen wurden dann in Dialogprozesse mit Vereinen in Rwanda eingebracht werden, um somit die Debatten über Konfliktlösung, Förderung von Friedensprozessen, die Kultur des Erinnerns zu qualifizieren und Prozesse der Heilung zu unterstützen.


Partnerorganisationen 2005

  • Action Jeunesse et Environnement, Sénégal
  • Association des Etudiants en Psychologie Clinique et pour la Santé Mentale – AEPCSM, Université Nationale du Rwanda
  • Aktion Sühnezeichen, Berlin 
  • Auswärtiges Amt, Berlin 
  • EU- Jugend für Europa
  • Inkindi n'Amanzi, Belgien 
  • Initiative pour la Paix dans la Région des Grands Lacs, Genf - Eirene Schweiz 
  • Institut für Auslandsbeziehungen – IFA, Programm zivik, Berlin 
  • Landsynagoge Weimar-Roth 
  • MEMOS Rwanda und DED-Rwanda 
  • Stiftung Nord-Süd-Brücken, Berlin
  • Tagungsstätte Altes Amtsgericht


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