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Murakaza neza!     Bienvenido!    Karibuni!


Unser Kulturabend und das Seminar waren sehr erfolgreich!


Z.B. haben wir einen Blog zu einigen Ergebnissen erstellt!


„Meine Rechte – Deine Rechte – Unsere Rechte“


Afrikanischer Kulturabend

Samstag, 24. Juli 2010

Theater, Musik, Tänze, Spiele, Bagabobarabona …

Afrikanische Spezialitäten: Injera aus Djibouti, Taboulé, Tee und Kaffee aus Ruanda, Datteln aus Tunesien …    

Afrikanischer Markt: Schmuck, Sandalen, Stoffe, Batik, Körbe, Karten aus Bananenblättern ... und vieles Anderes …


                Mit Förderung durch den Evangelischen Entwicklungsdienst EED, Bonn, und die Europäische Akademie Nordrhein-Westfalen

 

„Meine Rechte – Deine Rechte – Unsere Rechte“

„Mes droits – tes droits – nos droits“

 

Kreativität – Theater –Tanz – Diskussion – Suche und …

Internationales Seminar für Jugendliche

 

Das Seminar: Im Rahmen der Dekade der Vereinten Nationen für Frieden (2001-2010) und anlässlich des 20. Jahrestages des Übereinkommens über die Rechte des Kindes (UN-Kinderrechtskonvention) veranstaltet Imbuto e.V. von Sonntag 18.07. bis Sonntag 25.07.2010 im Tagungshaus «Altes Amtsgericht» in 35112 Fronhausen ein Seminar zum Thema „Meine Rechte – Deine Rechte – Unsere Rechte“.

 

Die Teilnehmenden sind 25 Jugendliche im Alter von 12 bis 25 Jahren, die in Deutschland und Belgien leben. Sie selbst oder die Eltern kommen aus Deutschland, Belgien oder den afrikanischen Ländern: Kenia, Ruanda, Senegal, Tansania. Die jungen Menschen haben viele Wurzeln und Identitäten. Sie sind Belgier oder Deutsche, doch auch das Land, in dem ihre Verwandten aufgewachsen sind, verbinden sie mit sich selbst. So haben sie keine eindeutige Antwort, wenn man sie nach ihrer Heimat fragt. Nicht immer fühlen sie sich in Europa willkommen, haben mit Vorurteilen, Ausgrenzung und Klischees zu kämpfen. Ihre Rechte als Kinder sind oft nicht respektiert!

 

Das Thema des diesjährigen Seminars ist: Rechte von Kindern und Jugendlichen.

Mit interaktiven theaterpädagogischen Methoden, Rollenspielen, künstlerischen Elementen und Sport wird das Thema bearbeitet. Wir gehen aus von den eigenen positiven und negativen Erfahrungen, um dann zu diskutieren und zu erproben, was können wir in unserem Umfeld und in sozialen Beziehungen verändern. Dies unterstützt die Teilnehmenden, besser mit einer oft gewaltvollen Vergangenheit umzugehen und konstruktive Perspektiven für Zukunft zu entwickeln: Achtung der Rechte der Anderen, Partizipation in der Gesellschaft und Demokratieförderung. Durch die Stärkung der Persönlichkeit werden Selbstbewusstsein der Teilnehmenden und der Wille zum Lernen gestärkt. Ältere Teilnehmende wenden als Co-TrainerInnen die in früheren Seminaren erlernten Techniken der Moderation an.

Die Ziele des Seminars sind: Reflektion über eigene Werte, Erfahrungen der Vergangenheit, Mobilisierung von Veränderungspotenzialen und Entwicklung von Strategien im Hinblick auf die Förderung der Rechte von Kindern und Jugendlichen, eine Grundvoraussetzung für Frieden.

 

Wer sind wir? – Für Frieden, Toleranz und Gleichberechtigung

 

Imbuto e.V. will zu einer Kultur des Friedens beitragen und den Dialog zwischen Personen afrikanischer Gesellschaften und aus dem Norden der Hemisphäre fördern. Imbuto ist ein Begriff, der den nationalen Sprachen der Länder Burundi und Ruanda (Kirundi, Kinyarwanda) entliehen ist, und bedeutet „ausgewähltes Saatgut“ oder „Samenkorn“ - etwas, das gesät wird und eines Tages Früchte trägt.

Zu den Zielen des Vereins gehören die Förderung von Bildungsarbeit zur Völkerverständigung auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene, die Durchführung von Projekten, die zu einer friedvolleren Zukunft der Gesellschaften beitragen und sich für gewaltfreie Konfliktlösung einsetzen sowie Vergangenheits­bewältigung und Förderung von Friedensallianzen.

 

Seit 2000 organisiert Imbuto e.V. internationale Begegnungen von Jugendlichen, Kindern und Erwachsenen, Seminare und internationale Konferenzen zu Themen wie: Förderung von Toleranz, Strategien gegen Rassismus, Förderung des Dialogs und einer Kultur des Friedens sowie Versöhnung in der Region der Großen Seen in Zentralafrika.

Die regionale und lokale Öffentlichkeit laden wir regelmäßig ein, um die Lernergebnisse aus den Seminaren zu teilen und andere Menschen an der Kultur z.B. in afrikanischen Ländern teilhaben zu lassen. Teilnehmende der Seminare gestalten diese Abende mit Tanz, Filmen, Märchen, afrikanischen Speisen und dem beliebten afrikanischen Markt.

Die meisten der 35 Mitglieder des Vereins sind gebürtig aus Rwanda oder haben lange dort gearbeitet, andere haben verschiedene kulturelle Hintergründe, sie leben in Deutschland, Frankreich, Belgien, Burundi, Rwanda, Senegal.

 

 

Am Samstag, 24.07.2010, 18 Uhr lädt Imbuto zu einem Kulturabend im „Alten Amtsgericht“ Fronhausen ein. Die Ergebnisse des Seminars werden dargestellt: Theater, Tanz, Sketche, Bagabobarabona, ein Blog zum Seminar, u.a.

Dazu gibt es Spezialitäten aus Djibouti, Nordafrika, aus Ruanda und einen Afrikanischen Markt mit Schmuck, Kleidern, Stoffen, Sandalen aus Kamelleder, Karten aus Bananenblättern aus Benin, Nigeria, Senegal, Ruanda.

Eintritt: Spende für Imbuto e.V.

 

Geleitet wird das Seminar von:

Hildegard Schürings, internationale Trainerin, entwicklungspolitische Beraterin, Geschäftsführerin von Imbuto e.V. Sie begleitet Projekte der Friedensförderung in mehreren Ländern in Afrika und Europa.

Diane Kabanda, Co-Trainerin, Studentin der Sozialwissenschaften in Louvain-la-Neuve, Belgien

Jean-Jacques Maïkere, Co-Trainer, lebt und studiert in Brüssel, Belgien, "Bachelor in Buisiness Engineering" und hat an vielen Seminaren und Austauschprogrammen von Imbuto teilgenommen.

Johanna Janusch, Co-Trainerin, Kommunikationswissenschaftlerin, lebt und arbeitet in Hamburg, hat an zahlreichen Seminaren und internationalen Begegnungsprogrammen von Imbuto teilgenommen.

 

Information:

H. Schürings: h.schuerings(a)imbuto.net


Mit Förderung durch den Evangelischen Entwicklungsdienst - EED, Bonn, und die Europäische Akademie Nordrhein-Westfalen

Fronhausen, 15.07.2010

 


Erinnerung - Gedenken 1994-2010


Wer ist ein Täter?


Derjenige, der die Morde geplant hat?

der die Mordmaschinerie umgesetzt hat?

der erschossen hat?

der mit der Machete Frauen, Männer und Kinder zerstückelt hat?

der Frauen und Mädchen vergewaltigt hat?

der den Krieg materiell und strategisch vorbereitet hat?

der den Krieg in den Köpfen vorbereitet hat?

der die Massaker in den Köpfen vorbereitet hat?

der die Waffen geliefert hat?

der die Mörder ausgebildet hat?

der die Mörder falsch oder richtig informiert hat?

der die Hetzsender und Zeitungen finanziert hat?

der die Parolen und Mordaufforderungen gesprochen hat?

der Gerüchte und Falschinformationen in Umlauf gesetzt hat?

der seine Nachbarn nicht geschützt hat?

der unter Lebensbedrohung andere ermordet hat?

 der die einen, aber nicht die anderen retten konnte?

der sein eigenes Leben nicht riskiert hat?

der geschwiegen hat?

der nicht geschwiegen, aber nichts erreicht hat?

der geflüchtet ist?

der geblieben ist?

der Opfer und Täter medizinisch versorgt hat?

der mit einer Lüge sich, aber nicht die anderen retten konnte?

 der nicht genug insistiert hat, um die anderen zu retten?

der den Sterbenden den Todesschuß gegeben hat?

der zugeschaut hat, wie die anderen zerstückelt wurden?

der den Versteckten nichts zu essen gab?

der nicht von außen eingegriffen hat?

der keine Mittel für die Blauhelme bereitgestellt hat?

der die wirtschaftliche Misere im Land mitverursacht hat?

der tatenlos zusah, wie die Katastrophe sich anbahnte?

der behauptet, seine Wahrheit sei die einzige Wahrheit?

der die Toten nicht beweint und nicht um sie trauert?


Aus: Schürings, Hildegard: Ein Volk verläßt sein Land. Krieg und Völkermord in Ruanda, ISP-Verlag Köln 1994


Im April 2010 jährt sich zum 16tenmal der Genozid in Rwanda (Ruanda). Etwa eine Million Menschen, Frauen, Kinder, Männer wurden brutal mit Macheten und Knüppeln ermordet, die meisten gehörten zur Bevölkerungsgruppe der Tutsi, auch viele Hutu und Twa wurden ermordet.
Der Krieg in Rwanda begann am 1. Oktober 1990, Hunderttausende Menschen wurden vertrieben, viele ermordet. Jahrelange Friedensverhandlungen hatten keinen Frieden sondern Tod, Krieg, Genozid zum Ergebnis. Das Morden fand vor den Kameras der Weltöffentlichkeit statt, ohne dass diese eingeschritten wäre.

Bis heute wird Krieg im Osten des Nachbarlandes Kongo geführt, Vergewaltigungen von Kindern und Frauen gehören zu den Kriegsstrategien, massgeblich beteiligt an den Konflikten sind Gruppen aus Rwanda.

In Burundi und Rwanda finden 2010 Präsidentenwahlen statt. In beiden Staaten ist die Situation hoch angespannt. Zahlreiche Menschenrechtsorganisationen fordern die Regierungen auf, die Aktivitäten von Oppositionsgruppen nicht zu behindern. 

Imbuto will dazu beitragen,  neue Perspektiven für eine friedlichere Zukunft zu schaffen, dass besonders junge Menschen aus der Region der Grossen Seen und in den nördlichen Gesellschaften sich dafür einsetzen, dass differenziert nach hinten und nach vorne geschaut und proaktiv gehandelt wird ... für Gerechtigkeit, Frieden, Heilung, Vergebung und Versöhnung und eine bessere Zukunft.

Zur Situation in Burundi, der Demokratischen Republik Kongo und Rwanda, siehe die Ergebnisse des internationalen Symposiums 2008 und das Dossier Wiederaufbau in Ruanda 2007.

imbuto(a)imbuto.net


Unser Webportal zur Region der Grossen Seen: 

Burundi, Demokratische Republik Kongo, Rwanda (Ruanda)                 funktioniert leider zurzeit nicht, Sorry!

in Kooperation mit der Universität Marburg für das Internationale Symposium August 2008

Deutsch

English

Français



 

 Hildegard Schürings, Sebastian Günther, Andrea Pabst - Imbuto e.V./asbl

 

No future without the past -  Pas d’avenir sans le passé

  

 

Perspectives of democratisation and promotion of peace in the Great Lakes Region, Central Africa

Perspectives de démocratisation et de promotion de la paix dans la Région des Grands Lacs, Afrique centrale

International Symposium 14.-17. August 2008, Marburg - Germany - Allemagne

Dokumentation des Symposiums in Englisch und Französisch

http://www.tectum-verlag.de/9783828899469

ISBN 978-3-8288-9946-9, 229 Seiten, Paperback  Tectum-Verlag 2009, 24,90 €

 

« Mon univers – ton univers – notre univers

Meine Welt – Deine Welt –Unsere Welt»

Créativité - théâtre - danse - débats - recherche et ….

Internationales Jugendseminar 26.07. au 2.08.2009

 


Internationales wissenschaftliches Symposium 14.08. - 17.08.2008 Marburg - German

"Keine Zukunft ohne Vergangenheit" - Perspektiven der Demokratisierung und Friedensförderung in der Region der Großen Seen, Zentralafrika

"No future without the past" – Perspectives of democratisation and promotion of peace in the Great Lakes Region, Central Africa

"Pas d’avenir sans le passé" – Perspectives de démocratisation et de promotion de la paix dans la Région des Grands Lacs, Afrique centrale

Vom 14. bis 17. August 2008 veranstalteten Imbuto e.V. und das Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg ein internationales wissenschaftliches Symposium. Auf dem Symposium wurden aus multidisziplinärer wissenschaftlicher und zivilgesellschaftlicher Perspektive viele Facetten der Analysen, der konkreten Erfahrungen von Akteuren vor Ort und von Ansätzen der Konfliktregelung auf internationaler, regionaler und lokaler Ebene in den Ländern Burundi, Demokratische Republik Kongo und Rwanda dargestellt und diskutiert.

In drei Themenblöcken (Politische und gesellschaftliche Situation in den drei Ländern, Transitional justice, Visionen für die Zukunft) wurden in 20 workshops die Hintergründe der Konfliktfelder, der Kriege und des Genozids sowie Möglichkeiten untersucht, die Vergangenheit aufzuarbeiten und Zukunft zu gestalten.

Die politische und gesellschaftliche Entwicklung 1990 bis 2008, die Rolle internationaler, staatlicher und lokaler Akteure, die Ausbeutung und Regelungsmechanismen für die Nutzung natürlicher Ressourcen, Rolle und Visionen von Jugendlichen, die spezifischen Wirkungen der Konflikte auf Frauen und ihre Potentiale zur Lösung beizutragen, Traumatisierung, Heilungsprozesse und Identitätsbildung sowie die Wirkungen lokaler und internationaler Justizsysteme waren Themen des Symposiums.

Referierende, ModeratorInnen und Teilnehmende waren 100 renommierte WissenschaftlerInnen, Studierende und NachwuchswissenschaftlerInnen aus dreißig Universitäten und Institutionen in Europa, Zentralafrika, USA und Chile, VertreterInnen der Zivilgesellschaft wie die Liga für Menschenrechte in der Region der Großen Seen, die Liga der Batwa in Burundi, Ibuka – Rwanda, Vertreter von Frauenorganisationen wie AVEGA - Rwanda, Jugendliche aus Europa und Studierende der klinischen Psychologie in Rwanda, des Zivilen Friedensdienstes sowie der Vereinten Nationen. Die Teilnehmenden aus neun Ländern, zur Hälfte weiblich, führten einen intensiven, offenen und sehr konstruktiven Dialog. Vertreten waren die Disziplinen: Erziehungswissenschaften, Geschichte, Hydrologie, Jura, Ökonomie, Politologie, Theologie, Soziologie und Psychologie. Etwa die Hälfte der Teilnehmenden kam aus der Region der Grossen Seen. So wurden ausgehend von der aktuellen Realität die Komplexität der Konfliktfelder analysiert und Perspektiven für Demokratisierung und Friedensförderung aufgezeigt.


Zur Dokumentation englisch/ französisch

Für das Symposium wurde das Webportal von Imbuto e.V. und dem Zentrum für Konfliktforschung der Universität Marburg erstellt: http://www.uni-marburg.de/konfliktforschung/afrikanische-grosse-seen

Gefördert wurde die Konferenz durch

  • viel ehrenamtliches Engagement von Studierenden der Universität Marburg und Mitwirkenden von Imbuto e.V.
  • die Volkswagenstiftung
  • die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit GmbH (GTZ - Sektorvorhaben "Bildung und Konfliktbearbeitung") im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung - BMZ
  • den DED mit dem Zivilen Friedensdienst ZFD.


 

Remembering - Hommage à Alison Des Forges

Dear friends,
chers amis et amies,
in the crash of the plane flight 3407 from
Newark to Buffalo on February 12, 2009, Alison Des Forges died.
Alison was senior adviser to Human Rights Watch's
Africa division for almost two decades, dedicated her life to working on Rwanda and was the world's leading expert on the 1994 Rwanda genocide and its aftermath.
http://www.hrw.org/en/news/2009/02/13/human-rights-watch-mourns-loss-alison-des-forges

Dear Alison,
thank you for all you did for so many people in
Rwanda, the Great Lakes region and all over the world, for your support to restore peace and justice.
Thank you for you clearness, professionalism, scientific credibility and your humanity – thank you and your family.

Chère Alison,
merci à vous pour tout ce que vous avez fait pour tant de personnes au Rwanda, dans la Région des Grands Lacs et ailleurs, merci pour vos efforts inlassables de restaurer la paix et la justice, merci pour votre clairvoyance, professionnalisme, crédibilité scientifique et l’amour des êtres humains.

Merci à vous et votre famille
Que votre âme repose en PAIX !



Remembering - Hommage à Dan Bar-On

Am 4.09.2008 ist Dan Bar-On, Israel gestorben, er hat uns ein Stück auf unseren Wegen begleitet, wir sind ihm sehr dankbar. Danke Dan.

Le 4 Septembre 2008 Dan Bar-On, Israel, est décédé, il nous a accompagné sur nos chemins, nous lui sont très reconnnaissants. Dan, merci!
2005 haben wir mit Dan Bar-On über die Situation der Kinder von Opfern und Tätern nach dem Holocaust in Europa und nach dem Genozid in Rwanda diskutiert und dann zu Fragen von Erinnerung/ Versöhnung/ Dialog gearbeitet. Unser Projekt "Von einander lernen" wurde durch IFA-Zivik 2006 als Good Practice ausgezeichnet:

http://cms.ifa.de/foerderprogramme/zivik/good-practice-beispiele/ruanda-und-deutschland-imbuto-e-v/

Dan Bar-On wurde 1938 in Haifa als Sohn deutsch-jüdischer Eltern geboren, die nur knapp dem Holocaust entkommen waren. Mehr als zwei Jahrzehnte lebte und arbeitete Dan Bar-On in einem Kibbuz. Er studierte Psychologie und spezialisierte sich auf die Therapie von Holocaust-Überlebenden. Nach seiner Dissertation unternahm er als Erster eine Feldstudie, um diemoralischen und psychologischen Nachwirkungen des Holocaust auf Kinder von Nazi-Tätern zu untersuchen. Er veröffentlichte mehrere Bücher zu diesem Thema u.a. in der edition Körber-Stiftung und fasste u. a. in dem Band "Erzähl dein Leben" seine Wege zu Dialogarbeit und politischer Verständigung zusammen.
Dan Bar-On war bis 2007 Professor für Psychologie an der Ben-Gurion-Universität in Beer Sheva. Für sein Engagement für Frieden und Verständigung wurde ihm u.a. das Bundesverdienstkreuz (2001), der Alexander-Langer-Preis (2001) sowie der Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis (2003) verliehen.
2006 bis 2008 leitete er in Kooperation mit der Körber-Stiftung das internationale Dan Bar-On
Dialogue Training, um Mediatoren im Bereich der interkulturellen Dialogarbeit auszubilden.



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