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Das Sommerseminar 18.07-25.07. 2010 im "Amtsgericht" Fronhausen war ein großer Erfolg -
Le séminaire d'été 18.07.-25.07.2010 à Fronhausen - Lahn - était un grand succès:

Z.B. haben wir einen Blog zu einigen Ergebnissen erstellt! 

„Meine Rechte – DeineRechte – Unsere Rechte“ „Mes droits – tes droits – nos droits“ 

Auf Wunsch schicken wir gerne die Dokumentation in Deutsch und Französisch

Kreativität – Theater –Tanz – Diskussion – Suche und …

Internationales Seminar für Jugendliche

Das Seminar: Im Rahmen der Dekade der Vereinten Nationen für Frieden (2001-2010) und anlässlich des 20. Jahrestages der Konvention der Vereinten Nationen zu den Rechten Kindes veranstaltete Imbuto e.V. von Sonntag 18.07. bis Sonntag 25.07.2010 im Tagungshaus «Altes Amtsgericht» in 35112 Fronhausen ein Seminar zum Thema „Meine Rechte – Deine Rechte – Unsere Rechte“.

Teilnehmende waren 21 Jugendliche im Alter von 12 bis 25 Jahren, die in Deutschland und Belgien leben. Sie selbst oder die Eltern kommen aus Deutschland, Belgien oder afrikanischen Ländern: Kenia, Ruanda, Senegal, Tansania. Die jungen Menschen haben viele Wurzeln und Identitäten. Sie sind Belgier oder Deutsche, doch auch das Land, in dem ihre Verwandten aufgewachsen sind, verbinden sie mit sich selbst. So haben sie keine eindeutige Antwort, wenn man sie nach ihrer Heimat fragt. Nicht immer fühlen sie sich in Europa willkommen, haben mit Vorurteilen, Ausgrenzung und Klischees zu kämpfen. Ihre Rechte als Kinder sind oft nicht respektiert!

Mit interaktiven theaterpädagogischen Methoden, Rollenspielen, künstlerischen Elementen und Sport haben wir das Thema: "Kinderrechte" bearbeitet. Ausgehend von den eigenen positiven und negativen Erfahrungen haben wir diskutiert und  erprobt, was können wir in unserem Umfeld und in sozialen Beziehungen verändern. Dies unterstützte die Teilnehmenden, besser mit einer oft gewaltvollen Vergangenheit umzugehen und konstruktive Perspektiven für Zukunft zu entwickeln: Achtung der Rechte der Anderen, Partizipation in der Gesellschaft und Demokratieförderung. Durch die Stärkung der Persönlichkeit werden Selbstbewusstsein der Teilnehmenden und der Wille zum Lernen gestärkt.

Wer sind wir? – Für Frieden, Toleranz und Gleichberechtigung

Imbuto e.V. will zu einer Kultur des Friedens beitragen und den Dialog zwischen Personen afrikanischer Gesellschaften und aus dem Norden der Hemisphäre fördern. Imbuto ist ein Begriff, der den nationalen Sprachen der Länder Burundi und Ruanda (Kirundi, Kinyarwanda) entliehen ist, und bedeutet „ausgewähltes Saatgut“ oder „Samenkorn“ - etwas, das gesät wird und eines Tages Früchte trägt. Zu den Zielen des Vereins gehören die Förderung von Bildung zur Völkerverständigung auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene, die Durchführung von Projekten, die zu einer friedvolleren Zukunft der Gesellschaften beitragen und sich für gewaltfreie Konfliktlösung einsetzen sowie Vergangenheits­bewältigung und Förderung von Friedensallianzen.

Seit 2000 organisiert Imbuto e.V. internationale Begegnungen von Jugendlichen, Kindern und Erwachsenen, Seminare und internationale Konferenzen zu Themen wie: Förderung von Toleranz, Strategien gegen Rassismus, Förderung des Dialogs und einer Kultur des Friedens sowie Versöhnung in der Region der Großen Seen in Zentralafrika. Die regionale und lokale Öffentlichkeit laden wir regelmäßig ein, um die Lernergebnisse aus den Seminaren zu teilen und andere Menschen an der Kultur z.B. in afrikanischen Ländern teilhaben zu lassen. Teilnehmende der Seminare gestalten diese Abende mit Tanz, Filmen, Märchen, afrikanischen Speisen und dem beliebten afrikanischen Markt.

Die meisten der 35 Mitglieder von Imbuto sind gebürtig aus Rwanda oder haben lange dort gearbeitet, andere haben verschiedene kulturelle Hintergründe, sie leben in Deutschland, Frankreich, Belgien, Burundi, Rwanda, Senegal.

Am Samstag, 24.07.2010, 18 Uhr hat Imbuto einen Kulturabend im „Alten Amtsgericht“ Fronhausen durchgeführt Die Ergebnisse des Seminars wurden dargestellt: Theater, Modenschau, Tanz, Sketche, Bagabobarabona, ein Blog zum Seminar.  Dazu gab es Spezialitäten aus Djibouti, Nordafrika, aus Ruanda und einen Afrikanischen Markt mit Schmuck, Kleidern, Stoffen, Sandalen aus Kamelleder, Karten aus Bananenblättern aus Benin, Nigeria, Senegal, Ruanda.

Geleitet wurde das Seminar von: Hildegard Schürings, internationale Trainerin, entwicklungspolitische Beraterin. Sie begleitet Projekte der Friedensförderung in mehreren Ländern in Afrika und Europa. Diane Kabanda, Co-Trainerin, Studentin der Sozialwissenschaften in Louvain-la-Neuve, Belgien, Jean-Jacques Maïkere, Co-Trainer, lebt und studiert in Brüssel, Belgien, "Bachelor in Business Engineering" und hat an vielen Seminaren und Austauschprogrammen von Imbuto teilgenommen, Johanna Janusch, Co-Trainerin, Kommunikationswissenschaftlerin, lebt und arbeitet in Hamburg, hat an zahlreichen Seminaren und internationalen Begegnungsprogrammen von Imbuto teilgenommen.

Information:  imbuto(a)imbuto.net
Förderung durch den Evangelischen Entwicklungsdienst - EED, Bonn, und die Europäische Akademie Nordrhein-Westfalen.



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