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Danke für die Unterstützung von vielen ehrenamtlich Tätigen und Institutionen für:

"Stand up for your Rights!"

Menschenrechte in Afrika und in Europa

Erfahrungen aus elfjähriger entwicklungspolitischer Friedensarbeit

Wir laden ein    

Vorträge, Workshops, Diskussionen 18. & 19. Mai 2012    

„Altes Amtsgericht“, Marburger Str. 15,  35112 Fronhausen

Freitag, 18. Mai 2012

10.00 Uhr

-12.30Uhr

„Arabischer Frühling - Die Revolution in Tunesien: Ali Baba und die 40 Räuber“      

Vortrag von Dr. Hildegard Schürings, mit Diskussion

Keine Anmeldung notwendig!

15.00 Uhr

-20.00 Uhr

Murakaza neza! „Spielen, Singen, Tanzen - Jedes Kind hat ein Recht darauf, überall auf der Welt“ Workshop für Kinder von 6-8 Jahren: Spielerisches und musikalisches Erkunden der Lebenswirklichkeit von Kindern in Ruanda, Zentralafrika, mit der Sprache Kinyarwanda, Märchen, Instrumenten, Tänzen, Spielen. Ab 18 Uhr Vorführung für Eltern und Geschwister und gemeinsames Grillen mit Stockbrot, Würstchen...                          Leiterinnen: Eva Anderson-Park, Anne Gisèle Nimbona                                                    (TN-Gebühr 5,-€ plus 2,50 € für das Grillen)                                                                            

Bitte unbedingt hier anmelden - bis 10.05.2012

20.30 Uhr

-22.30Uhr

"Menschenrechte in Afrika - Leben im Kongo"                                                                          Einführung : Hildegard Schürings, anschließend Film „Kinshasa Symphony“ (weltweit ausgezeichnet!) mit Diskussion

Regie: Claus Wischmann, Martin Baer, 2010, 95 min., französisch mit deutschen Untertiteln. Zahlreiche Preise in Deutschland - Berlinale, Spanien, Frankreich. Kinshasa, Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, drittgrößte Stadt Afrikas. Hier wohnen fast zehn Millionen Menschen. Es ist die Heimat des einzigen Symphonieorchesters Zentralafrikas. „Kinshasa Symphony“ zeigt Menschen in einer der chaotischsten Städte der Welt, die eines der komplexesten Systeme menschlichen Zusammenlebens aufbauen: ein Symphonieorchester.                                                                Ein Film über den Kongo, über die Menschen in Kinshasa und über die Musik.  Ein Film, der nicht Krisen, Krankheiten, Konflikte oder Kriege in Afrika zeigt, sondern die Vielfalt, Kreativität und Innovation, Lebensfreude und Menschlichkeit in einem der 54 Länder Afrikas.  http://www.kinshasa-symphony.com

(Spende 5,-€, keine Anmeldung notwendig)

Samstag, 19. Mai 2012

10.00 Uhr

- 15.00 Uhr

“Sambusa & Co. -  Das Menschenrecht auf Nahrung“                                                                        Workshop Ruandische Küche mit  Marie-Josine Karake, A. Gisèle Nimbona, für Alle, die Lust haben, die Zubereitung von Gerichten aus Afrika zu probieren.                                        (ab 17h Themenabend, Kulturprogramm mit selbst gekochtem gemeinsamem Abendessen, TN-Gebühr inkl. 2 Mahlzeiten 12,-€)                                                                           

Bitte unbedingt hier anmelden - bis 10.05.2012

10.00 Uhr

-15.00Uhr

“Tujye kubyina -  Das Recht auf Spiel, Freizeit, Identität“                                                               Die Region der Großen Seen in Zentralafrika ist für ihre ausdrucksstarken und temperamentvollen Tänze berühmt. Traditionell tanzen Frauen und Männer jeweils ihre eigenen Tänze. Anlässe sind Geburt eines Kindes, Verlobung und Hochzeit, oder regionale und nationale Feste.

Der Workshop "Ruandischer Tanz" bietet die Möglichkeit, einige Tänze zu lernen. Geleitet wird er von Ganishya Runyinya aus Irland, die mit ihrer eigenen Tanzgruppe auch neue Tänze inszeniert. Willkommen  sind: Mädchen, Frauen, Jungen und Männer, Junge, Mittelalte und Uralte.                                                                                                                          (ab 17 h Themenabend, Präsentation der gelernten Tänze, Kulturprogramm und gemeinsames Essen, TN-Gebühr inkl. 2 Mahlzeiten 12,-€)                                                                                                                                                                      Bitte unbedingt hier anmelden - bis 10.05.2012

17.00 Uhr

-23.00Uhr

„Themenabend: Wenn das Recht auf Leben missachtet wird …       11 Jahre auf dem Weg der Friedensförderung“                                                                                                                                   Wir berichten von unseren Erfahrungen in Zentralafrika und in Europa, diskutieren mit Ihnen und Sie mit uns. Sie erleben die Vielfalt unserer Arbeit, die Freude kreativ zu sein, afrikanisch-europäische Gastfreundschaft - Sie sind keine Fremden sondern willkommene Gäste.  Und wir laden Sie ein mitzumachen und zu genießen.

Afrikanische Spezialitäten, Gespräche, Austausch, Tanz, Musik, Poesie… afrikanischer Markt mit vielen schönen Objekten: Ketten, Sandalen, Stoffe, Taschen, Kunstwerken!                                                                                                                                                      Mit allen Imbutos, die von ihren Erfahrungen berichten, und unseren sehr willkommenen Gästen - Junge und Alte, alle Nationalitäten!

Keine Anmeldung notwendig!

Bitte unbedingt hier anmelden  - bis 10.05.2012 - Kontakt : susanne.steuber@imbuto.net

Spendenkonto: Raiffeisenbank Fronhausen -  BLZ 53361724  -  Konto-Nr. 1202812

BIC-Code: GENODEF1EBG  - IBAN: DE 33 5336 1724 0001 2028 12

Gefördert durch viele ehrenamtliche Arbeit von vielen Personen und durch

EED Logo  Logo der EA NRWEuropäische Akademie NRW

 


 
Erinnerung - Gedenken 1990-2012


Wer ist ein Täter?

Derjenige, der die Morde geplant hat?

der die Mordmaschinerie umgesetzt hat?

der erschossen hat?

der mit der Machete Frauen, Männer und Kinder zerstückelt hat?

der Frauen und Mädchen vergewaltigt hat?

der den Krieg materiell und strategisch vorbereitet hat?

der den Krieg in den Köpfen vorbereitet hat?

der die Massaker in den Köpfen vorbereitet hat?

der die Waffen geliefert hat?

der die Mörder ausgebildet hat?

der die Mörder falsch oder richtig informiert hat?

der die Hetzsender und Zeitungen finanziert hat?

der die Parolen und Mordaufforderungen gesprochen hat?

der Gerüchte und Falschinformationen in Umlauf gesetzt hat?

der seine Nachbarn nicht geschützt hat?

der unter Lebensbedrohung andere ermordet hat?

 der die einen, aber nicht die anderen retten konnte?

der sein eigenes Leben nicht riskiert hat?

der geschwiegen hat?

der nicht geschwiegen, aber nichts erreicht hat?

der geflüchtet ist?

der geblieben ist?

der Opfer und Täter medizinisch versorgt hat?

der mit einer Lüge sich, aber nicht die anderen retten konnte?

 der nicht genug insistiert hat, um die anderen zu retten?

der den Sterbenden den Todesschuß gegeben hat?

der zugeschaut hat, wie die anderen zerstückelt wurden?

der den Versteckten nichts zu essen gab?

der nicht von außen eingegriffen hat?

der keine Mittel für die Blauhelme bereitgestellt hat?

der die wirtschaftliche Misere im Land mitverursacht hat?

der tatenlos zusah, wie die Katastrophe sich anbahnte?

der behauptet, seine Wahrheit sei die einzige Wahrheit?

der die Toten nicht beweint und nicht um sie trauert?

Aus: Schürings, Hildegard: Ein Volk verläßt sein Land. Krieg und Völkermord in Ruanda, ISP-Verlag Köln 1994

Im April 2012 jährt sich zum 18tenmal der Genozid in Rwanda (Ruanda). Etwa eine Million Menschen, Frauen, Kinder, Männer wurden brutal mit Macheten und Knüppeln ermordet, die meisten gehörten zur Bevölkerungsgruppe der Tutsi, auch viele Hutu und Twa wurden ermordet.

Der Krieg in Rwanda begann am 1. Oktober 1990, Hunderttausende Menschen wurden vertrieben, viele ermordet. Jahrelange Friedensverhandlungen hatten keinen Frieden sondern Tod, Krieg, Genozid zum Ergebnis. Das Morden fand vor den Kameras der Weltöffentlichkeit statt, ohne dass diese eingeschritten wäre.

Imbuto will dazu beitragen,  neue Perspektiven für eine friedlichere Zukunft zu schaffen, dass besonders junge Menschen aus der Region der Grossen Seen und in den nördlichen Gesellschaften sich dafür einsetzen, dass differenziert nach hinten und nach vorne geschaut und proaktiv gehandelt wird ... für Gerechtigkeit, Frieden, Heilung, Vergebung und Versöhnung und eine bessere Zukunft.

Zur Entwicklung der Situation in Burundi, der Demokratischen Republik Kongo und Rwanda seit 1990, siehe z.B. die Ergebnisse des internationalen Symposiums 2008 und das Dossier Wiederaufbau in Ruanda 2007.



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