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Die Galleria Bruno P. in der Brüder Grimm Stube Marktplatz 23  35037 Marburg lädt ein zur Ausstellung „Rwanda Entgrenzungen“,  5. - 29. Januar 2017
Vernissage: Mittwoch, 4. Januar 2017, 18 Uhr
mit den beiden Künstlerinnen.  

Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 13.00-17.00 Uhr
Eintritt frei!
Flyer rwanda-entgrenzungen-marburg_04-29-jan-2017

Rwanda - im Herzen Afrikas - erlangte am 1. Juli 1962 seine politische Unabhängigkeit von Belgien. Bis Anfang der 1990er Jahre war das Land nur wenigen bekannt. Dies änderte sich im April 1994, als Rwanda durch einen Völkermord weltweit in die Medien gelangte. Innerhalb von drei Monaten wurden etwa 800.000 Menschen getötet. Die meisten Menschen, besonders auch Rwander und Rwanderinnen, stehen dem Genozid fassungslos gegenüber. Alle Analysen haben nicht schlüssig klären können, wie es zu solchen Mordorgien kommen konnte. Der Genozid prägt bis heute das gesellschaftliche Leben, die Beziehungen zwischen den Menschen und die Zukunft.

Die Ausstellung setzt sich mit der Thematik: Leben, Tod, Trauer, Hoffnung, Aufarbeitung und Zukunft auseinander. Sie bettet dies in einen historischen und aktuellen Kontext in der Region der Großen Seen in Zentralafrika ein.

Das gemeinsame Projekt von Pauline Disonn und Hildegard Schürings ist Teil ihrer persönlichen Aufarbeitung der Verbrechen, will Zeugnis ablegen, damit wir – die Welt nicht vergisst. Nach der Shoah in Europa sagte die Völkergemeinschaft 1948 „Nie wieder!“ Es geschieht immer wieder.

Die Ausstellung ist den vielen unschuldigen Frauen, Kindern und Männern gewidmet, die auf grausame Art und Weise ermordet wurden, die gestorben sind und denjenigen, die unter den menschlichen Verlusten leiden.

Pauline Disonn, 1972 -1980 Studium der freien Malerei an der Kunstakademie Karlsruhe und der Hochschule der Künste Berlin. Ab 1980 zahlreiche Ausstellungen und interkulturelle Workshops im In- und Ausland, 1980 -1984 Studienaufenthalt in Rwanda. Sie schuf die Reliefbilder in den Jahren nach dem Genozid aus selbst geschöpftem Papier.

Hildegard Schürings, Erziehungswissenschaftlerin, arbeitet seit 1978 in und zu Rwanda, zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen, u.a. zu Krieg und Genozid in Rwanda (1990-1994). Die Fotografien sind im Zeitraum 1978-2011 in Rwanda und Nachbarländern entstanden. 

Mit freundlicher Unterstützung des  Kulturamtes der Stadt Marburg und  Imbuto  e.V. 35112 Fronhausen 

Weitere Informationen: www.ruanda-entgrenzungen.net

http://www.ruanda-entgrenzungen.net/ausstellung-termine/

 



Mittwoch, 2.11.2016, 19.00h, Imbuto e.V. lädt ein:

UNTER NACHBARN - VOM LEBEN MIT DEN MÖRDERN, Film von Steffen DÜVEL, 43 min. 2008, und Gespräche

EPN-Filmreihe fern:welt:nah, in Zusammenarbeit mit dem Haus am Dom, Frankfurt

Titelbild zu "Unter Nachbarn - Vom Leben mit den Mördern"

Rwanda (Ruanda), im Herzen Afrikas, war von 1887 bis 1916 „Schutzgebiet“ des Deutschen Reiches. Der Staat erlangte am 1. Juli 1962 seine politische Unabhängigkeit von Belgien. Bis Anfang der 1990er Jahre war Rwanda nur wenigen bekannt. Dies änderte sich im April 1994, als Rwanda durch einen Völkermord weltweit in die Medien gelangte. Innerhalb von drei Monaten wurden etwa 800.000 Menschen, vor allem Angehörige der Bevölkerungsgruppe der Batutsi, auch viele Bahutu und Batwa getötet. Während des Mordens flüchteten mehrere Millionen innerhalb des Landes oder in die Nachbarländer Tansania, Burundi, Uganda und in das damalige Zaire, heute Demokratische Republik Kongo, nur wenige in Länder außerhalb des afrikanischen Kontinents. Die meisten Menschen, besonders auch Rwander und Rwanderinnen, stehen dem Genozid fassungslos gegenüber. Alle Analysen haben nicht schlüssig klären können, wie es zu solchen Mordorgien kommen konnte. Der Genozid prägt bis heute das gesellschaftliche Leben, die Beziehungen zwischen den Menschen und die Zukunft.

Der Völkermord 1994 stellte einen Wendepunkt in der internationalen Politik und Entwicklungszusammenarbeit dar: Konfliktprävention und Friedensförderung wurden zu zentralen Themen politischer, militärischer, ziviler Institutionen und wissenschaftlicher Forschung.

Der Film von S. Düvel lässt fünf Überlebende des Völkermords sprechen: über ihr Verhältnis zu den Tätern, ihren Schmerz, ihre Gedanken zur Zukunft. Diese Zeugenaussagen sind sehr eindrücklich. In Rwanda werden zahlreiche Programme zur Versöhnung durchgeführt. Aber ist nach 22 Jahren Versöhnung möglich?

Gespräche mit:

* Steffen Düvel verbrachte seine Kindheit in Afrika und beschloss 2008 mit diesem Film das Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg. Der Film wurde 2008 für den deutschen Menschenrechts-Filmpreis nominiert.
* Hildegard Schürings, Geschäftsführerin von Imbuto e. V.,  ist u.a. seit 1978 wissenschaftlich in der Region der Großen Seen und als Beraterin der Entwicklungszusammenarbeit in verschiedenen afrikanischen Ländern tätig.

* Susanne Steuber, Diplom-Volkswirtin, war von 2007 – 2010 als Beraterin Öffentliche Verwaltung am „Rwanda Institute for Administration and Management - RIAM“, Kigali, für den Deutschen Entwicklungsdienst - DED tätig.

Imbuto, eine internationale Menschenrechtsorganisation, wurde von Personen gegründet, die als Kinder, während des Krieges und Genozids 1994 in Rwanda, ihre Heimat verlassen mussten, und von Personen, die in Rwanda als Entwicklungshelferinnen tätig waren. Seit 2000 fördert Imbuto e.V. international Friedensprozesse und Versöhnung besonders mit Jugendlichen verschiedener kultureller Herkunft.

EPN Hessen und das hessische Eine Welt-PromotorInnen-Programm in Kooperation mit dem Haus am Dom. GastgeberInnen: Imbuto e.V.


aeWorldwide community and Imbuto e.V.Thursday, October 27th from 6 to 8 p.m. at the Seminarhaus SH 3.101, University of Frankfurt. This upcoming session will be dedicated to the topic of "RWANDA: NO FUTURE WITHOUT THE PAST - IS RECONCILIATION POSSIBLE?“ 

Hildegard Schürings, managing director of Imbuto e.V., will discuss these issues with you. The session is a cooperation between aeWorldwide e.V. (http://www.aeworldwide.de/) and Imbuto e.V. 


Dienstag, 5. Juli 2016, 18-20 h: Hildegard Schürings, The restructuring of the Rwandan society during colonialism - The dominant historiography is the history of those who rule. Campus Universität Frankfurt - Westend

in Kooperation mit academic experience worldwide www.aeworldwide.de



Dienstag, 3. Mai 2016 Capitol Marburg, Biegenstr. 8, 20 Uhr: UNTER NACHBARN - VOM LEBEN MIT DEN MÖRDERN, Film von Steffen DÜVEL

Veranstalter: Imbuto e.V. & Team Monitoring Trial & Fachschaft Friedens- und Konfliktforschung, Philipps-Universität Marburg

GESPRÄCHE mit Steffen DÜVEL und  Hildegard SCHÜRINGS

Dokumentation Projekttag 30. April 2016: Gemeinsam unsere Welten gestalten - Angekommen aus Eritrea, Somalia ...

Besonders junge Menschen vom Horn von Afrika, die lange Fluchtwege hinter sich haben, sind hier angekommen. Sie hoffen, in Deutschland eine neue Heimat zu finden. Sie werden durch ehrenamtlich Aktive begleitet. Jetzt geht es darum, gemeinsam für alle eine gute Zukunft zu schaffen. Der Projekttag bietet ein interaktives Programm, mit dem wir Vielfalt kennen lernen und Themen der Teilnehmenden diskutieren werden. Austausch und feine Speisen schließen den Abend.

Programm

  1. Unsere Welten - Vielfalt erleben, unsere Sprachen und Kompetenzen, unsere Träume und Hoffnungen - Interaktives Miteinander
  2. Meine Fragen, Erfahrungen, Perspektiven - aus der Sicht der neuen BürgerInnen aus Eritrea und Somalia und der ehrenamtlich Aktiven
  3. Abendessen und Vernetzung: Feine Speisen aus Eritrea, Somalia und Deutschland 

Eritrea, einst osmanische, ägyptische, ab 1890 italienische Kolonie und ab 1941 unter britischer Verwaltung, wurde 1961 von Äthiopien annektiert. Eritrea hat einen dreißigjährigen Befreiungskampf geführt, der 1993 zur Unabhängigkeit führte. Heute gilt Eritrea als ein offenes Gefängnis. Pro Monat fliehen etwa 5.000 Personen, 360.000 Flüchtlinge leben im Ausland. 8.800 kamen 2015 nach Deutschland, die zu 100% als asylberechtigt anerkannt werden. 

Somalia wurde 1960 von Italien bzw. Großbritannien unabhängig. Seit 1991 gilt es als zerfallener Staat, in dem sich verschiedene Clans und Milizen bekämpfen. Die islamistische Miliz Al Shabaab übt Terror in der Region aus und ermordet zahlreiche Personen. Eine Million Frauen, Männer und Kinder sind auf der Flucht und etwa eine Million sind im Land Vertriebene. Im größten Flüchtlingslager der Welt in Kenia leben 350.000 Somali. 2014 beantragten 5.528 Somalierinnen und Somalier Asyl in Deutschland.

Mitwirkende: Mohamedeqq Ali Abdi, Betriebswirt, Marburg, Malte Bering, ehren­amtlicher Koordinator Fronhausen, Aklilu Ghirmai, Flüchtlingsberater Eritreische Katholische Gemeinde Frankfurt am Main, Lula Helms, Begleiterin von Geflüchteten aus Eritrea, Marburg, Susanne Steuber, Diplom-Volkswirtin, Dozentin, Franken­berg, Hildegard Schürings, Beraterin in der Entwicklungs­zusammen­arbeit, Fron­hausen, Dieter Unseld, Rechtsanwalt, Marburg.

Sprachen: Deutsch, Englisch, Tigrinya, Somali ...               

Samstag, 30. April 2016, 16-20 Uhr DGH 35112 Fronhausen-Bellnhausen

Information: Hildegard Schürings h.schuerings@imbuto.net



Donnerstag, 28. April 2016, 20h, der Arbeitskreis Landsynagoge Roth lädt ein, in Zusammenarbeit mit Imbuto e.V.: Verlorene Heimat“ Gesprächsabend mit Lula Helms (Eritrea) und Dr. Hussein Almohamad (Syrien)
Lahnstraße 27, 35096 Weimar-Roth  Hessen, Landkreis Marburg-Biedenkopf

Flucht, Vertreibung, Migration bestimmen seit mehr als einem Jahr die Diskussion in Deutschland und Europa. Die Ursachen, das Heimatland zu verlassen, sind vielfältig. Alle Menschen, die migrieren, haben triftige Gründe, häufig ist es der Krieg, der die Menschen forttreibt, auf der Suche nach einem sicheren Ort. Nach Angaben des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) sind 2016 mehr als 60 Millionen Menschen auf der Flucht. Darin sind nicht die eingerechnet, die im eigenen Land vertrieben sind, oder nicht offiziell als Flüchtlinge anerkannt sind. Was es bedeutet, die Heimat verlassen zu müssen, in ein fremdes Land zu kommen und sich eine neue Zukunft aufzubauen, darüber sprechen wir mit Frau Lula Helms und Herrn Dr. Hussein Almohamad.



Wie können wir geflüchtete Personen in 35112 Fronhausen unterstützen?
Freitag, 19.02.2016, 19-21Uhr DGH Bellnhausen-> Dokumentation

Imbuto e.V. in Zusammenarbeit mit der Gemeinde 35112 Fronhausen

1.  Warum und wie engagiere ich mich?

2.  Für eine gute Kommunikation – die „Anderen“ und ich

3.  Aktueller Bedarf, Angebote, Koordination, Information und Wünsche für weitere Veranstaltungen 

Zum informativen Wegweiser für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe des Landes Hessen, Dezember 2015: https://soziales.hessen.de/familie-soziales/fluechtlinge/wegweiser-fuer-ehrenamtliche-der-fluechtlingshilfe

Sie können die Einladung gerne an Interessierte weiterleiten.

Weitere Links:

Koordinierungsstelle Flüchtlingsinitiativen Marburg-Biedenkopf: http://integral-online.de/index.php/koordinierungsstelle-fl%C3%BCchtlingsinitiativen.html

Leitfaden von Pro Asyl: http://integral-online.de/index.php/news/dezember-2015.html#hl2

Aktionsplan Hessen, 15. November 2015: http://integral-online.de/index.php/news/dezember-2015.html#hl2

Qualifizierungsprogramm u.a. für Ehrenamtliche von www.Frankfurt-hilft.de

Dienstag, 02.02.2016, 19:30 Uhr, Bürgerhaus Fronhausen: "Flüchtlinge in Fronhausen"

Neben den Landkreisen sind auch die Kommunen dazu verpflichtet, Flüchtlinge aufzunehmen und geeigneten Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Die Gemeinde möchte in Zusammenarbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern nach Möglichkeiten suchen, wie Flüchtlinge in Fronhausen untergebracht und integriert werden können. Aus diesem Grund veranstaltet die Gemeinde Fronhausen in Kooperation mit Imbuto e.V. einen Informationsabend zum Thema „Flüchtlinge in Fronhausen“.



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