Startseite - Spenden
Inhalt » Web: Grosse Seen-Afrika » Entwicklungszusammenarbeit


Entwicklungszusammenarbeit

Neben den Vereinten Nationen, welche die größte Organisation ist, leisten zahlreiche staatliche und nicht-staatliche Organisationen einen Beitrag zur internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Die Zusammenarbeit reicht von der finanziellen Unterstützung von Staatshaushalten, Programmen oder Projekten bis zur Entsendung von Personal und der Finanzierung von Programmen für ein Land oder eine Region.
Die Vielzahl von Organisationen in diesem Bereich macht einen umfassenden Überblick unmöglich, dennoch wollen wir Ihnen einen Überblick über einige der bekanntesten Träger der Entwicklungszusammenarbeit geben.

Organisationen mit den Arbeitsschwerpunkten Frieden und zivile Konfliktbearbeitung, Menschenrechte, sowie Informations- und Dokumentationsarbeit (Medien) finden Sie in den Links „Medien“ und „Menschenrechte“ auf unserer Webseite.

Staatliche Organisationen  

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

www.bmz.de Das BMZ koordiniert und finanziert die staatliche Entwicklungszusammenarbeit der Bundesrepublik Deutschland mit Ländern des Südens und im Osten Europas sowie die multilaterale Entwicklungsarbeit (Europa und multilaterale Organisationen wie z.B. die Vereinten Nationen). Über Verträge mit den Regierungen der Staaten werden Zielsetzungen und Richtlinien der Zusammenarbeit festgelegt. Auch Nicht-Regierungsorganisationen wie auch kirchliche Förderwerke werden von der Bundesregierung unterstützt. In der Region der Großen Seen zählen Rwanda, Tansania und Uganda zu den Schwerpunktländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. In Rwanda fördert das BMZ über nachgeordnete Organisationen wie die GTZ, die Kreditanstalt für Wiederaufbau oder den DED den Wiederaufbau des Landes sowie den Frieden fördernde Aktivitäten.

Die Internetseite des BMZ informiert ausführlich über Projekte und Tätigkeiten in den Partnerländern. Neben Länderinformationen finden Sie auch Analysen und Hintergrundsberichte zu aktuellen Entwicklungen und Pressemitteilungen zur Entwicklungspolitik der Bundesregierung. 

Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)

www.giz.de Anfang 2011 haben die drei großen staatlichen Unternehmen GTZ, DED und InWent fusioniert und heißen nun GIZ.

Die GIZ ist im Besitz der Bundesregierung, und führt vor allem Entwicklungshilfeprojekte des BMZ, aber auch anderer Auftraggeber (z.B. der UN oder der EU) durchführt. Die über 10.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der GTZ (internationale und lokale) arbeiten in zahlreichen Projekten. Das Spektrum der Projekte umfasst alle Felder der Entwicklungszusammenarbeit, von Aufbauhilfe bei Naturkatastrophen über die Fortbildung von Fachkräften, die Förderung des ländlichen Raums oder nationaler und regionaler Wirtschaftsstrukturen bis zur Finanzierung und Förderung einheimischer Organisationen.

Der frühere Deutsche Entwicklungsdienst (DED)  ist also heute GIZ. Hier noch einige Informationen über den vergangenen DED, eine gemeinnützige Gesellschaft im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit mit dem Schwerpunkt der Vermittlung und Entsendung von qualifiziertem Fachpersonal. Er unterstützt einheimische Organisationen und Selbsthilfegruppen durch Beratung, Finanzierung und Betreuung und fördert in der BRD entwicklungspolitische Bildungsarbeit. Außerdem fördert der DED Nachwuchskräfte in der Entwicklungszusammenarbeit über verschiedene Förderprogramme. Zudem nimmt der DED am Programm des Zivilen Friedensdienstes sowie am Programm Weltwärts.

InWEnt (Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH) ist heute auch GIZ. InWEnt ist aus der Fusion der Deutschen Stiftung für Internationale Entwicklung und der Carl-Duisberg-Gesellschaft entstanden. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsinitiative von Bund, Ländern und Gemeinden, welche die Personal- und Organisationsentwicklung in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit fördert. InWEnt ist sowohl im Inland in der Aus- und Weiterbildung von Entwicklungsfachkräften tätig als auch in Ländern des Südens und Ostens durch Qualifizierung von einheimischen Fachkräften. Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind z.B.: Ländliche Entwicklung und Ressourcenschutz, Berufliche Bildung und Technologieförderung, Medien, Unterstützung von Gesundheitsdiensten, Demokratieförderung, Friedensförderung, Verwaltung. Zudem unterstützt InWEnt in Deutschland entwicklungspolitische Bildungsarbeit, Partnerschaften zwischen Kommunen und bereitet Fachkräfte auf ihre Tätigkeit in den Ländern des Südens und Ostens vor.

Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

www.kfw.de

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau ist ein deutsches Kreditinstitut im Besitz des Bundes und der Länder. Neben der Wirtschaftsförderung in Deutschland zählt die finanzielle Förderung von Entwicklungsprojekten zwischen der BRD und ihren Partnerländern zu den Aufgaben. Dazu gehören Investitionen in die wirtschaftliche Infrastruktur wie Transport, Energie und Kommunikation sowie in die landwirtschaftliche Produktion. Ein Teil der Vorhaben sichert den Zugang zur sozialen Infrastruktur, wie Trinkwasser, Gesundheit und Bildung, zudem werden Reformen im Bereich der Finanzmärkte und des Wirtschaftssystems gefördert.
 

Nicht-Staatliche Organisationen

Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe e.V. (AGEH)

www.ageh.de   Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch

Die Arbeitsgemeinschaft für Entwicklungshilfe e.V.  ist ein Personalentsendedienst der katholischen Kirche Deutschlands und vermittelt Fachkräfte an Entwicklungsprojekte im Süden und Osten. Die AGEH unterstützt und berät auch Träger und Teilnehmer von Freiwilligendiensten durch Vorbereitungsseminare, Workshops und Beratungsangebote. .

Ärzte ohne Grenzen e.V. / Médecins Sans Frontières

www.aerzte-ohne-grenzen.de  Deutsch

Ärzte ohne Grenzen e.V. ist die deutsche Sektion der gleichnamigen französischen Organisation "Médecins Sans Frontières". Schwerpunkt ist die medizinische Versorgung der Bevölkerung in Katastrophen- und Kriegsgebieten. Neben dem Aspekt der humanitären Hilfe dokumentiert Ärzte ohne Grenzen auch die Leiden der Zivilbevölkerung und leistet Informations- und Lobbyarbeit für Menschen in Not. Im Jahr 1999 erhielt die Organisation für ihre Arbeit den Friedensnobelpreis. Das Spektrum an Projekten reicht von direkter Krisenhilfe (Aufbau von Krankenhäusern und mobilen Arztpraxen) über die Verbesserung der medizinischen Grundversorgung (Beratung von lokalen Gesundheitsdiensten, Ausbildung von Fachpersonal) bis zu Aufklärungs- und Bildungsarbeit der lokalen Bevölkerung. 

Brot für die Welt

www.brot-fuer-die-welt.de           Deutsch

Brot für die Welt ist die Entwicklungsinitiative der evangelischen Landes- und Freikirchen. Neben der Hilfe zur Selbsthilfe steht die Schaffung von menschenwürdigen Arbeits- und Lebensbedingungen im Vordergrund der Projekte. Die Initiative entsendet keine Fachkräfte sondern unterstützt und finanziert Projekte von Partnerorganisationen.

CARE International Deutschland e.V.

www.care.de   Deutsch

Care International ist eine große Nichtregierungsorganisation mit über 10.000 Mitarbeitern in 100 Ländern, deren Projektarbeit auf die globale Armutsminderung abzielt. In Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort finanziert, betreut und berät CARE Projekte in den Bereichen Nothilfe, Ernährung, Gesundheit und Bildung/Einkommen.  Neben der Förderung von Projekten leistet CARE auch Informations- und Lobbyarbeit (z.B. mit den Kampagnen Nein zur Beschneidung von Mädchen oder der Globalen Bildungskampagne).

Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW)

www.weltbevoelkerung.de    Deutsch, Englisch

Die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung ist eine private international tätige Entwicklungsorganisation, deren Arbeitschwerpunkt in der Familienpolitik in den Ländern des Südens liegt. Neben Familienplanung und HIV/Aids sind auch Sexualerziehung und Aufklärung Themenschwerpunkte. In Zusammenarbeit mit lokalen Partnern fördert die DSW ein breites Spektrum an Projekten (Jugendclubs, Sexualberater, medizinische Weiterbildung und Informationsveranstaltungen).

Deutsche Welthungerhilfe e.V.

www.welthungerhilfe.de      Deutsch, Englisch

Die Schwerpunkte der Deutschen Welthungerhilfe sind vor allem die Hungerbekämpfung, die Förderung der Landwirtschaft sowie allgemeine humanitäre Hilfe (z.B. im Bereich der zivilgesellschaftlichen Entwicklung oder der Förderung von Gesundheitsdiensten). 

Evangelischer Entwicklungsdienst e.V. (EED)

www.eed.de Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch,

Der Evangelische Entwicklungsdienst ist ein Zusammenschluss der Organisationen Dienste in Übersee e. V., Evangelische Zentralstelle für Entwicklungshilfe e.V., Kirchlicher Entwicklungsdienst, Ökumenisch-Missionarischer Weltdienst (EMW-ÖMW) und wurde 1999 gegründet. Der EED berät und unterstützt Projekte und Partnerorganisationen in den Ländern Südens durch Finanzierung, die Entsendung von Fachkräften und Beratung. In Deutschland leistet der EED Bildungs- und Informationsarbeit durch die Förderung von Workshops, Seminaren, Filmproduktionen u.a.
 

EIRENE

www.eirene.org Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Holländisch
Eirene ist eine ökumenische Entwicklungsinitiative, die sich aus der gewaltfreien Tradition christlicher Kirchen entwickelt hat und in Deutschland Trägerverein des "anderen Dienstes im Ausland", eines Ersatzdienstes für die Wehrpflicht, ist. Der Schwerpunkt der Arbeit von Eirene liegt im Bereich der Friedensarbeit, wobei Friedensarbeit immer auch als Entwicklungsarbeit betrachtet wird und mit Friedensarbeit auch das Leben in einer menschenwürdigen und sozioökonomisch nachhaltigen Gesellschaft gemeint ist.

Germanwatch e.V.

www.germanwatch.org

Germanwatch ist eine deutsche Initiative, die sich für eine Bewusstseinsveränderung in den Ländern des Nordens in Hinblick auf die Entwicklungsbelange der Länder des Südens engagiert. Zentrale Themen sind dabei Fairer Handel, Menschenrechte und Ökologie. Im Vordergrund der Arbeit steht die kritische Betrachtung von Entwicklungsmaßnahmen und deren Auswirkungen auf eine nachhaltige Entwicklung in den betreffenden Ländern. Auf der Internetseite finden Sie Informationsportale zu den Themen Nachhaltige Entwicklung (Riowatch), Fairer Handel (Tradewatch) und Entwicklungspolitik.

Misereor

www.misereor.de

Misereor ist das Entwicklungshilfswerk der katholischen Kirche und unterstützt Entwicklungsprojekte durch Zuwendungen.  Neben der direkten Projektarbeit in Entwicklungsländern fördert Misereor auch Solidarprojekte von zivilen Gruppen und Organisationen in Deutschland. Finanziert wird Misereor vor allem über Spenden aber auch durch Zuschüsse der Regierung.
Auf der Internetseite von Misereor finden Sie ein sehr umfangreiches Angebot an Informationen. Zu Projekten, Kampagnen und verschiedenen Themen der Nord-Süd Kooperation können Sie Hintergrundberichte, Analysen und Länderinformationen einsehen. V

medico international e.V.

www.medico-international.de

Medico international e.V. wurde von Bürgern und Bürgerinnen der Stadt Frankfurt gegründet und arbeitet zu verschiedenen entwicklungspolitischen Themen (mit Schwerpunkt in dem Bereich Gesundheitsversorgung) und Projekten in über 50 Ländern. Die Projektarbeit von medico international baut auf langfristige Projekten mit gleichberechtigten Partnern, um eine nachhaltige und dauerhafte Verbesserung der Lebenssituation der Menschen in den Ländern des Südens zu gewährleisten. Zu den Arbeitsschwerpunkten zählt auch die Lobby- und Informationsarbeit in Deutschland. Dabei thematisiert medico die Ursachen von Armut und Gewalt und versucht die Menschen für Themen- und Problemstellungen der Entwicklungszusammenarbeit zu sensibilisieren. Die Arbeit von medico international wurde 1997 mit dem Friedensnobelpreis geehrt (für eine Kampagne zum Verbot von Landminen).

Stiftung Nord-Süd-Brücken

www.nord-sued-bruecken.de

Die Stiftung Nord-Süd Brücken entstand 1994 aus der Initiative des entwicklungspolitischen runden Tisches während der Wendezeit. Ausgehend von einem kritisch-reflexiven Ansatz in der Entwicklungszusammenarbeit fördert die Stiftung Entwicklungsprojekte und Initiativen in über 50 Ländern sowie entwicklungspolitische Bildungs- und Jugendarbeit in Deutschland.  

Novib (Oxfam Niederlande)

www.novib.nl     Niederländisch, Englisch, Französisch, Spanisch

www.oxfam.org.uk , Großbritannien,     Englisch 

www.oxfam.de Deutschland,    Deutsch 


OXFAM ist eine Hilfsorganisation aus England, inzwischen gibt es verschiedene Organisationen der Familie Oxfam z. B. in Deutschland, de Niederlanden. Der Fokus der Arbeit von OXFAM liegt auf der Bekämpfung von Hungersnöten und humanitären Katastrophen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Kampagne für fairen Handel und die Entwicklung und Förderung von Projekten, die der nachhaltigen Entwicklung dienen. Durch Lobbyarbeit und Kampagnen, die sich an die politischen Entscheidungsträger wenden, versucht OXFAM entwicklungspolitische Probleme auch im Fokus der nationalen und internationalen Politik zu verankern.  

terre des hommes Deutschland e.V.

www.tdh.de    Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch

Terres des hommes ist ein entwicklungspolitisches Kinderhilfswerk. Arbeitsschwerpunkte von terre des hommes sind Kinderarbeit, Kinder in bewaffneten Konflikten, sexueller Missbrauch von Kindern, Flüchtlingskinder und Straßenkinder. Leitbild der Arbeit ist die "Hilfe zu Selbsthilfe", terres des hommes entsendet keine Helfer in die Projektländer, sondern finanziert Hilfsprojekte in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern. Auf der Internetseite finden Sie Informationen zu den Schwerpunktthemen und Projekten von terre des hommes. Unterrichtsmaterialien für Kinder und Jugendliche können online bestellt bzw. heruntergeladen werden.

WEED (World Economy, Ecology & Development)

www.weed-online.org

WEED ist eine Nichtregierungsorganisation aus Deutschland, die sich schwerpunktmäßig mit den internationalen Wirtschaftsstrukturen in den Nord-Süd Beziehungen auseinandersetzt. WEED leistet Lobby- und Informationsarbeit. Durch Diskussionsrunden, Workshops und Seminare trägt WEED zu einer kritischen Diskussion um Strukturen und Politikinhalte in den Nord-Süd Beziehungen bei. Zu den Problem- und Fragestellungen in der Debatte um Globalisierung und die Weltwirtschaftsstrukturen erarbeitet WEED kritische Analysen und Hintergrundpapiere und bringt auch alternative Konzepte und Reformvorschläge ein.  Zu den verschiedenen Arbeitsgebieten (IWF/Weltbank & Verschuldung, Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen, Finanzmärkte / Tobinsteuer, UNO - Global Policy, Hermes Reform, Internationale Handels- und Investitionspolitik, GATS, Corporate Accountability, EU- Nord- Süd- Politik, Sonderdienste des Infobriefs Weltwirtschaft und Entwicklung) sind zahlreiche Publikationen erschienen.

World Vision Deutschland e.V.

www.worldvision.de    Deutsch

World Vision ist ein christliches Kinderhilfswerk, das mit 22.000 Mitarbeitern in über 90 Ländern aktiv ist. Die Hilfsprojekte werden in Zusammenarbeit mit örtlichen Partnern konzipiert und durchgeführt. World Vision verteilt auch einen Teil der Nahrungsmittellieferungen des Welternährungsprogramms und leistet Vor-Ort Hilfe bei humanitären Krisen. World Vision vermittelt auch Kinder- und Projektpatenschaften.

 

Parteinahe Stiftungen 

Ebenfalls im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit angesiedelt sind Projekte und Programme von parteinahen Stiftungen. Teilweise sind diese Stiftungen mit eigenen Büros in den jeweiligen Ländern vertreten oder fördern Projekte und Entwicklungsinitiativen durch die Entsendung von Beratern oder Beraterinnen. Neben der Kulturarbeit leisten die Stiftungen einen Beitrag zur Fortbildung von Fachpersonal und in den Bereichen des wissenschaftlichen Austauschs sowie der Förderung der politischen Bildung und ziviler Entwicklungsinitiativen.

Konrad Adenauer Stiftung

www.kas.de  Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch


Friedrich Naumann Stiftung

www.fnst.de  Deutsch, Englisch, Spanisch


Friedrich Ebert Stiftung

www.fes.de   Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch


Heinrich Böll Stiftung

www.boell.de   Deutsch, Englisch, Spanisch


Rosa Luxemburg Stiftung

www.rosalux.de   Deutsch, Englisch


Internationale Kreditinstitute / Entwicklungsbanken 

Über Entwicklungsbanken und Internationale Kreditinstitute werden vor allem größere Infrastrukturprojekte und Maßnahmen zur Förderung der Ökonomie einzelner Länder finanziert. Durch Beratung und Entsendung von Fachpersonal sowie die Entwicklung von geeigneten Finanzierungsinstrumenten unterstützten diese Institutionen die jeweiligen Regierungen. Gerade die Überschuldung vieler Länder und der eingeengte finanzielle Handlungsrahmen verschiedener Staaten stehen einer positiven sozioökonomischen Entwicklung entgegen und stellen ein wichtiges Handlungsfeld der Entwicklungszusammenarbeit dar. Über die Förderung einzelner Projekte und verschiedener Branchen werden auch substaatliche Akteure in die Finanzierung mit eingebunden.   


Afrikanische Bank für Entwicklung

www.afdb.org                   Englisch, Französisch

Die afrikanische Entwicklungsbank wurde 1964 gegründet und soll über kreditfinanzierte Projekte die Entwicklung der afrikanischen Länder fördern. Im Fokus der Finanzierung stehen Projekte, die zu einer Steigerung der Lebensqualität beitragen, sowie überstaatliche Kooperationsprojekte, die eine regionale Bedeutung haben. Auf der Internetseite finden Sie umfangreiches Material zu den verschiedenen Projekten der AFDB, Länderberichte sowie Hintergrundinformationen zu aktuellen Fragestellungen der Entwicklungsfinanzierung und der internationalen Finanzhilfe. Eine Suchfunktion erleichtert das Erschließen der Informationen. Über die individuellen Länderseiten können Sie sich über die Aktivitäten der AfDB vor Ort informieren.

 

Internationaler Währungsfonds

International Monetary Fund (IMF)

www.imf.org                Englisch, Spanisch, Französisch

Washington, D.C. 20431

Der internationale Währungsfonds analysiert und überwacht in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten die internationale Wirtschaftsentwicklung sowie die Entwicklung des internationalen Finanzsystems. Der IWF evaluiert und überprüft nationale und internationale Steuer- und Finanzpolitiken und prüft deren Auswirkungen auf das Weltwirtschaftssystem. Um eventuelle Probleme, wie Finanzkrisen oder die Zahlungsunfähigkeit seiner Mitglieder zu verhindern stehen dem IWF diverse Instrumente zur Stabilitätskontrolle zur Verfügung, wie z.B. Maßnahmen der so genannten Strukturanpassung wie Kredithilfe oder durch die Beratung der Mitgliedsländer durch Finanzexperten. Durch die Gewährung von Krediten an Länder des Südens spielt der IWF eine Rolle bei der Umsetzung nationaler Entwicklungsprogramme. Die Internetseite des IWF umfasst einen umfangreichen Datensatz an Analysen und Gutachten zur Weltwirtschaftsentwicklung. Neben allgemeinen Informationen zu der Arbeit des IWF und den diversen Programmansätzen und Arbeitsrichtlinien, finden Sie umfangreiche Informationen zu einzelnen Ländern und zu ökonomischen Aspekten der Entwicklungshilfe, insbesondere zu den Entschuldungsinitiativen für die ärmsten Länder der Welt.

Weltbank

www.worldbank.org   Englisch, Französisch, Deutsch, Arabisch, Chinesisch

Washington, DC 20433 USA


Mit dem Begriff "Weltbank" bezeichnet man die Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (IBRD) und die Internationale Entwicklungsorganisation (IDA). Beide Organisationen sind Teil der Weltbankgruppe, welche eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen ist. Durch die Gewährung von günstigen Krediten und die Bereitstellung anderer Finanzinstrumente versucht die Weltbank die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in den Ländern des Südens finanziell zu unterstützen. Neben der Gewährung von Finanzhilfen entsendet die Weltbank auch Beratungspersonal und unterstützt privatwirtschaftliche Initiativen in wirtschaftlich schwach entwickelten Ländern. Die wichtigste Publikation der Weltbank ist der jährliche World Development Report, in dem die wichtigsten Themen- und Fragestellungen in der aktuellen Entwicklungsdiskussion dargestellt und analysiert werden. Auf der Internetseite können Sie auf ein umfangreiches Angebot an Publikationen, Hintergrundberichten und Analysen zu Länder-, Regional- oder Globalspezifischen Themen und Fragestellungen zugreifen. Sehr interessant ist die Internetseite auch wegen des großen Umfangs an statistischem Material, das zur Verfügung steht. Ebenfalls verfügbar ist ein großes Angebot an e-learning Modulen, welche frei zugänglich sind.


Impressum / Intranet